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music's more than just MUSIC.

Fragst du dich auch manchmal: Kann man eigentlich für einen Song sterben? Ich denke regelmäßig darüber nach. Lieder, die einen gleichzeitig weinen, lachen, schreien und schweigen lassen. Lieder, die in uns extreme Emotionen lostreten, sodass wir glauben, explodieren zu müssen.
Da gibt es dieses Lied; dieses eine Lied. Und du weißt, es wird dich in allen Stationen deines Lebens begleiten. Es taucht ungefragt immer wieder in deinem Kopf auf. Wenn du mit dem Zug über das weite Land fährst, wenn du vor dem Traualtar stehst, wenn du dich verlassen fühlst; ja es läuft sogar auf deiner Beerdigung. Ich rede nicht von einem Ohrwurm, der dich "nur" zum Weinen, Tanzen oder Lachen bringt. Ich rede von DEM LIED. Von dem Lied, das dich glauben lässt, dass du sterben musst während du es hörst, weil du einfach viel zu viel auf einmal empfindest, womit weder Körper noch Verstand umgehen können. Und ich glaube, dass jeder SEINEN SONG hat. Wie mit der Liebe. Jeder hat irgendwo auf der Welt DEN Partner, der für einen bestimmt ist. Es dauert in den meisten Fällen lange, ihn zu finden und man folgt auf der Suche vielen Irrwegen. Doch letztendlich wird das Ziel gefunden.
Ich bitte dich, in dich zu gehen und DEIN LIED zu treffen zu versuchen. Es ist ein großartiger Begleiter, vielleicht sogar der Beste. Und der Künstler, von dem es stammt, kann sich sicher sein, dass er es geschafft hat.

14.11.09 18:21


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scheißgestern.scheißheute.scheißtage....scheißwoche?!

Es folgt ein Eintrag, der ziemlich im Tagebuchstyle geschrieben ist und gegen Ende hin immer ausschweifender wird. Sorry, aber ich musste das alles loswerden.

 

 

Es hilft einfach nichts. Wenn du einen Scheißtag hast, hast du einen Scheißtag. Drei von vielen Regeln der Scheißtage, die mich gerade treffen und wenig amüsieren:

rule#1 Was auch immer du Schönes geplant hast; es wird scheiße.
rule#2 Denk nicht, dass dein Geliebter dir da raushelfen kann. Es wird nur alles viel schlimmer.
rule#3 Ein Scheißtag kommt selten allein.

Ich glaube, es fing bereits Montag an. Ich glaubte, sterben zu müssen vor Kopfschmerzen nach einem äußerst verwirrenden Film namens "Todo sobre mi madre". Ich wollte nur noch ins Bett. Da ich ja aber, clever wie ich bin, mir all meine Mathehausaufgaben für den letztmöglichen Tag aufgehoben hatte, blieb mir nichts anderes übrig als zwei Seiten Übungen zu Zahlenfolgen und Grenzwerten hinter mich zu bringen. Dazu kam eine 100-Wort-Umfragenauswertung auf französisch und dann sollte ich auch noch zu Papier bringen, was für mich "Réussir ma vie" bedeutet. Eins wusste ich: DAS war es nicht.
Der Dienstag wurde von brutalen Kopfschmerzen und Hitzewallungen begleitet; den einzigen Lichtblick (Nein, stimmt nicht: Der erste Lichtblick war das Ciabatta mit Tomate-Mozzarella.) stellte das Mikroskopieren mit den nackten Füßen auf dem Teppich (Ich finde den irgendwie angenehm..) im Zimmer A201 dar. Frau Israel hatte gute Laune, die Zwiebelhäutchenzellen ließen sich gut zeichnen, ich hatte pinke Fingerkuppen und ...Hunger. Ich hatte an diesem Tag noch nichts weiter als ein Ciabatta mit Tomate und Mozzarella (<3) gegessen, damit ich genug Platz für das von meinem Freund gekochte Mittagessen haben würde. Aber es roch nach Zwiebel, also Essen. Schwups!, war das erste kleine Stück in meinem Mund verschwunden. Schnurps, schnurps. Wenige Minuten später das zweite - es folgte ein drittes. ... Erst auf dem Weg zu meinem Liebsten fiel mir der folgenschwere Fehler auf. Zitronenbonbon, Kaugummi, was Süßes vom Bäcker - es half alles nichts. Ich stank nach Zwiebel. Das wurde auch während meiner Horrorbusfahrt (Ein Überlandbus (mit dem ich eine gute halbe Stunde fahren musste) mit einer arroganten Bitch, die ihre Nase höher als ihre Stirn trug + eine Mitte-40-igerin, die sich mit der Zunde regelmäßig alle Zähne abfuhr und mir genau gegenüber saß + eine der ekligsten Frauen die ich je gesehen habe (fett, superenge Klamotten, hässlich, fettige Haare, Piercing in der Fresse, Schwabbeltitten auf dem Bauch) mit ihren fünf Kindern, von denen sie kein einziges unter Kontrolle hatte + drei reichen Mädchen gefüllt.) nicht besser. Aber Christian bewies glücklicherweise wieder einmal Humor und gab zu der Tomatensoße extra viel Knoblauch. Es war also alles schön und der restliche Tag schon so gut wie vergessen, bis ER auf einmal sagte:"Du, ich will dann noch bissl programmieren.. Kannst du so um acht gehen? ..Ich fahr dich auch nach Hause." Meine Kinnlade klappte runter. Was fiel dem ein?!!!! Mich schon wieder so zeitig "wegzuschicken", wo ich doch letzte Woche die neue Wochentags-Endzeit 21.30 bei meiner Mutter rausgehandelt hatte und ich weil seine Mutter sein Auto brauchte, doch über eine Stunde mit Bahnen und Bussen zu ihm fahren musste. "Vergisses." antwortete ich, deckte mich zu und drehte mich zur Wand. Die restliche Zeit bis halb neun war von Schweigen, Fernsehergeräuschen und Tastaturgeklapper gefüllt. Still blieb ich auch die gesamte Autofahrt über und weigerte mich, die Milchschnitte zu essen, die ER mir gegeben hatte. Mein Freund pfiff zur Musik. Ein Kuss. Eine zufallende Autotür. Der Tag war gelaufen. Mathe und Spanisch lernen linderte den Schmerz nicht gerade. Erschöpft schlief ich über meinem Mathehefter ein.
Meine Wecker klingelten bereits seit einer Viertelstunde, als ich endlich eine Auge öffnete und zur Uhr schielte. 5 nach sieben! Verdammt! Es ist Mittwoch und ich schreibe doch heute in der ersten Stunde Mathe. Schnell, schnell, schnell... dachte sich auch die Bahn und fuhr zwei Minuten vor der regulären Abfahrtszeit immer weiter von mir weg. Gerade noch so schaffte ich es auch mit der nächsten Bahn in meinen Mathekurs und bekam auch schon das Aufgabenblatt in die Hand gedrückt. Wesentlich deprimierender als der Test war die restliche Zeit im Mathematikunterricht. Ich war mal wieder an einem Punkt angekommen, von dem an ich NICHTS mehr verstehe. Spanisch wurde nicht besser, ich versank in tiefe Depressionen aufgrund meines Rückstandes gegenüber den anderen vier Spanisch-Leistungskurslern. Da rollte auch die eine oder andre Träne. Die Schlechteste in Spanisch zu sein, das bin ich absolut nicht gewöhnt. Das war doch immer mein Paradefach. Jetzt hasse ich es, weil es mich traurig macht. ... Die 2 folgenden Deutschstunden versuchte ich krampfhaft mich wachzuhalten, aber die Französischstunde munterte mich wieder ein wenig auf. Mir blieb dann nicht viel Zeit bis zum Tanztraining und so fuhr ich gestresst durch den Regen. Als wäre der Tag nicht schon anstrengend genug gewesen, wollte sich unsere neue Tanzlehrerin in ihrer ersten Stunde beweisen und zog ein knallhartes Training durch. Ohne Wenn und Aber. Und ohne Luftholen. Ein Wasserfall ist nichts dagegen. Ich hasse sie jetzt schon. Auch wenn sie vielleicht nichts dafür kann. ... Das Gemeckere meiner Mutter und der volle Terminkalender von meinem Liebsten gab mir den Rest. Da half auch die Tatsache, dass ich morgen nur zwei Stunden Unterricht habe, nichts.
"Somedays Sundays" laut drehen und an schönere Zeiten zurückdenken.

26.8.09 22:48


BERLIN is still CALLING.

Schon des Öfteren gesehen. Zuletzt bei den Filmnächten am Elbufer am 11.08. Zweifellos ein ganz großes Highlight meines Sommers '09. Ich liebe die Filmnächte. Ich liebe es, musikorientierte Filme beim Sparkassen-Mitternachtskino zu schauen (Letztes Jahr bei "Shine A Light" hätt ich heulen können; es war einfach zu schön.). Ich liebe Berlin Calling.
Berlin Calling ist ein großartiger Film. Das kann keiner bestreiten. Natürlich vorrangig wegen der Musik. Der großartigen Musik von Paul Kalkbrenner. Paul Kalkbrenner ist ein Gott. Nicht Neues, ich weiß. Seine Tunes vermitteln ohne Worte (mit Ausnahmen) unglaublich intensiv Emotionen, Stimmungen. Ich würde sogar behaupten so gut wie keine andere Musik. Unerreicht.
Der Film ist kein fröhlicher. Aber kein Stück weniger emotionsgeladen als Kalkbrenners Musik. Sex, Drugs & Techno. Ein Auf und Ab. Extreme. Regt zum Denken an.

Ab 07.09. auf DVD.

Photobucket
19.8.09 22:37


Sommer auf Balkonien

Es ist Sonntag, der 16. August. Ein wunderbarer Sommertag. Über 30°C, wolkenloser, lediglich mit ein paar Schleiern bedeckter blauer Himmel, Sonne satt und eine leichte Brise. Das perfekte Wetter für einen Tag am See.

Mein Wecker klingelte halb acht und riss mich aus den grausamsten, von meiner krankhaften Eifersucht gebeutelten Träumen. Aufstehen, Waschen, Tanzklamotten + Wasserflasche einpacken und los. Viertel neun kam der Bus und aus Erfahrungen des letzten Jahres wusste ich, dass die gewöhnlich nicht auf mich warten. Nach zweimaligem Umsteigen und einem Viertelstundenmarsch bergauf stand ich schließlich mal wieder vor der Halle 3. Bestimmt habt ihr mittlerweile gemerkt, dass ich nicht ins Freibad gefahren bin (auch wenn ich kurz davor war, mit der 89 einfach ein paar Haltestellen weiterzufahren..). Richtig. Der mit meinen Party- und Schlafzeiten regelmäßig kollidierende Trainingsplan sah Sonntag 9.00-13.00 Uhr Tanzen vor. Unabhängig von Wetter, emotionaler sowie geografischer Lage und anderen Verpflichtungen ist eben jener Plan grundsätzlich einzuhalten. Freiheit ist etwas Anderes. Aber beim Tanzen sind ja nicht einmal Individuen gewünscht, sondern eine Masse (möglichst auch vom Äußeren her) synchroner Mädchen. Das haben wir heute mal wieder erklärt bekommen. Jedenfalls arbeiteten (So kann man es wirklich nennen - es war einfach nur noch anstrengend.) wir vier Stunden lang bis verkündet wurde, dass das Wasser zur Neige ginge. Daraufhin wurden wir tatsächlich für den heutigen Tag erst einmal entlassen. Und zwar in die Hitze. Immer wieder ein tolles Gefühl, nach dem Training, bei dem man geschwitzt hat wies Vieh, ins Freie zu treten und statt einer frischen, kühlenden Brise eine erschlagende Wärme vorzufinden. "Draußen...wärmer.....drinnen" japste ich und schlug gemeinsam mit Leidensgefährtin Lotte den Weg Richtung Haltestelle ein.
Zu Hause angekommen (Es war mittlerweile 14.00 Uhr.) setzte ich mich erst einmal an den PC, um zu gucken, wer sich noch nicht in die Nähe eines öffentlichen Gewässers begeben hatte und somit bereit wäre, mit mir zu gehen. Meine Kontaktliste gähnte mir entgegen, zeigte aber trotz sonstiger Leere (hätt ich mir ja denken können..) den wichtigsten aller Namen an. Christian. Voller (Vor-)Freude klickte ich darauf und noch bevor ich etwas von "Treffen" und "See" sagen konnte, kam die Info seinerseits, dass er jetzt Radhüpfen (so hat er es natürlich nicht gesagt) ginge. "BEI DEM WETTER?!" schoss es mir durch den Kopf. Wutentbrannt war ich schon wieder drauf und dran ihn wegen allem möglichen Scheiß zu beleidigen, aber zum Glück war er schneller und ging einfach. Er kennt mich halt schon ne Weile. Allmählich erinnerte ich mich, dass er nicht so der wetterabhängige Typ ist und wünschte ihm zehn Minuten, nachdem er weg war, dann doch noch Viel Spaß. Verlassen und ein wenig traurig blieb ich zurück. Es hatte mal wieder "plopp!" gemacht, eine weitere Seifenblase aka nette Idee war geplatzt.

Dann eben Sommer auf Balkonien.

16.8.09 17:18


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